„Ilsebill salzte nach.”
das also soll der schönste erste satz in der deutschen literatur sein. nun, der mag ja schön sein. aber ich kenn schönere.
„Das ist die Geschichte des Musikers Johannes Elias Alder, der zweiundzwanzigjährig sein Leben zu Tode brachte, nachdem er beschlossen hatte, nicht mehr zu schlafen.” Schlafes Bruder (robert schneider)
„Sehnsucht ist eine düstere, schattenhafte Angelegenheit.” Lalala (mianmian)
„In der Nacht auf Michael des Jahres 1922 schrak Antonia Sahler aus einem vielstimmigen Traum.” Die Unberührten (robert schneider)
„Am 11. November 1997 entschied Veronika, jetzt sei es – endlich – an der Zeit, sich das Leben zu nehmen.” Veronika beschließt zu sterben (paulo coelho)
„Der liebste Platz auf dieser Welt ist mir die Küche.” Kitchen (banana yoshimoto)
„Im achzehnten Jahrhundert lebte in Frankreich ein Mann, der zu den genialsten und abscheulichsten Gestalten dieser an genialen und abscheulichen Gestalten nicht armen Epoche gehörte.” Das Parfum (patrick süskind)
aber meine allerliebste lieblingsstelle bleibt unangefochten, ist aber leider kein erster satz.
„Die meisten Menschen wollen nicht eher schwimmen, als bis sie es können. Ist das nicht witzig? Natürlich wollen sie nicht schwimmen! Sie sind ja für den Boden geboren, nicht fürs Wasser. Und natürlich wollen sie nicht denken; sie sind ja fürs Leben geschaffen und nicht fürs Denken! Ja, und wer denkt, wer das Denken zur Hauptsache macht, der kann es darin zwar weit bringen, aber er hat doch eben den Boden mit dem Wasser vertauscht, und einmal wird er ersaufen.” Der Steppenwolf (hesse)
repeat to end: hello, my name is julia. i'm 25 years old and i live in vienna. i study graphic design at the university of applied arts in vienna. i love art, analog photography, movies, rabbits, birds, soya, tofu, sewing and switzerland: repeat to end.